Vordergrundpflanzen im Aquarium

Vordergrundpflanzen im Aquarium

Selbstverständlich soll ein Aquarium nicht nur gute Wasserwerte aufweisen, sondern auch optisch ein Highlight sein. Um ein Aquarium ansprechend zu gestalten sind Pflanzen natürlich sehr gut geeignet und wirken sich zudem auch noch positiv auf die Stabilität des kleinen Biotop aus. In diesem Beitrag möchte ich nun auf mögliche Vordergrundpflanzen eingehen, die deshalb in der vorderen Seite des Beckens gepflanzt werden, um einen möglichst freien Blick ins Innere werfen zu können. Informationen den möglichen Hintergrundpflanzen erhalten Sie hier.

Welche Pflanzen eignen sich als Vordergrundpflanzen?

Bei einem kleinen Becken müssen wir auch recht kleine Pflanzen aussuchen, während das bei einem größeren Aquarium natürlich nicht so viel ausmacht. Hier ein paar Beispiele:

  • Gut in einem kleinen Becken macht sich z.B. die Zwergnadelsimse (Eleocharis pussila). Eine gute Beleuchtung und nicht zu hohe Wassertemperaturen lassen diese in Ihrem Becken gedeihen, denn ansonsten ist sie recht anspruchslos und gerade am Anfang durchaus zu empfehlen. Wenn sie in Gruppen eingepflanzt werden, bildet die Zwergnadelsimse mit der Zeit einen dichten und hübschen Teppich im Aquarium. Da sie beständig wächst, sollten Sie die Zwergnadelsimse ab und an stutzen, damit diese nicht zu hoch wird.
  • Auch der Süßwassertang (Lomariopsis lineata) macht sich in einem kleinen Becken recht gut und ist eigentlich auch eine recht außergewöhnliche Pflanze, die den Moosen sehr ähnelt. Das satte und leuchtende Hellgrün dieser Pflanze ist auf jeden Fall ein netter Farbtupfer im Aquarium und bildet zu anderen dunkleren Pflanzen einen ansehnlichen Kontrast. Außerdem ist er nicht sehr schwer zu pflegen, muss nicht einmal eingepflanzt werden, um zu wachsen und zu gedeihen, platzieren Sie in einfach an der gewünschten Stelle und warten Sie ab. Dabei kann sich die Pflanze natürlich bewegen und wer dies vermeiden will, kann sie auch mittels z.B. eines Fadens oder Haarnetzes an der gewünschten Stelle fixieren.
  • Eine weitere interessante und ziemlich beliebte Variante bildet die sogenannte Mooskugel, die allerdings nicht aus Moos besteht, wie man vielleicht meinen könnte, sondern eigentlich ein aus Algen bestehender Ball ist. Diese brauchen Sie auch nicht einpflanzen, sondern können Sie einfach auf den Bodengrund legen. Ab und an ein empfiehlt sich wenig Bewegung, dann bilden sich auch keine welken Stellen an der Kugel. Insbesondere Garnelen lieben diese Kugeln geradezu.

Moose im Aquarium

  • Bei kleinen Aquarien ist außerdem das Javamoos (Taxiphyllum barbieri) sehr zu empfehlen, vor allen Dingen wenn auch noch recht kleine Tiere im Becken gehalten werden, die Moose gerne als Sammelstelle für ihre Nahrung und zum Verstecken nutzen. Auch der Aufwand hält sich sehr in Grenzen, da das Javamoos sehr robust ist und sich den Bedingungen im Aquarium sehr gut anpasst. Sehr schön lässt sich das Moos zum Beispiel an Steinen und Dekorationsgegenständen befestigten, so dass es dort mit der Zeit anwächst, wobei das schon einige Zeit dauern kann, sich aber sehr lohnt.
  • Ebenfalls recht anspruchslos ist das zarte Lebermoos (Monosolenium tenerum). Auch dieses sollten Sie dort wo es wachsen soll befestigten, da es sonst im Wasser herumtreibt und nicht anwächst. Allerdings benötigt es genügend Nährstoffe und muss vor allem am Anfang gut gedüngt werden.
  • Auch noch recht einfach zu pflegen ist das sogenannte Willowmoos (Fontinalis spec.), auch hier sollten Sie für genügend Nährstoffe und Dünger sorgen.

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